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Basellandschaftlicher Apotheker-Verband

Frau Nadine Minder, lic.iur.
Elisabethenstrasse 23
4051 Basel

Fon 061 273 86 71
Fax 061 273 86 73

19.01.2016
Im Dienste der Patienten

Was spielt sich Tag für Tag hinter dem grünen Kreuz ab? Die neue Broschüre «Schweizer Apotheken 2015 – Was steckt drin und was hängt dran» gibt Antworten.
Tanja Aebli, pharmaSuisse

Egal wann, wie und wo ein gesundheitliches Problem auftaucht – die nächste Apotheke ist nicht weit. 5275 Apothekerinnen und Apotheker sind schweizweit in den 1764 Apotheken für die Kunden da. Die Zahl der Apotheken ist in den vergangenen Jahren relativ stabil geblieben. Bei den 13 Schliessungen und 33 Neueröffnungen im Jahr 2014 fällt auf, dass vor allem die Städte von strukturellen Änderungen betroffen sind: Quartierapotheken schliessen und neue Apotheken siedeln sich in den grossen Einkaufszentren am Stadtrand an. Die Schweizer Apotheken sorgen nicht nur dafür, dass die Medikamentenversorgung und damit verbundene Dienstleistungen in der Schweiz leicht zugänglich sind, sondern dienen auch als niederschwelliger Eingang ins Gesundheitswesen.

Von der Erstabklärung bis zur Prävention
Apotheker sind Medizinalpersonen, die sich während des fünfjährigen Universitätsstudiums, anschliessender Weiterbildung und lebenslanger Fortbildungen ein umfassendes Wissen im pharmazeutisch-medizinischen Bereich aneignen. Dieses Wissen befähigt sie, eine gründliche Erstabklärung bei vielen gesundheitlichen Problemen vorzunehmen. Bei der sogenannten Triage klärt der Apotheker ab, ob er dem Patienten selbst ein Medikament abgeben kann oder ob die Überweisung an einen Arzt oder ins Spital notwendig ist. Er sorgt somit dafür, dass Hausärzte und Notfalleinrichtungen nicht mit normal verlaufenden Fällen belastet werden. Gleichzeitig kann die Apotheke wichtige Aufgaben in der Prävention übernehmen, denn sie hat Zugang zu grossen Teilen der Bevölkerung, auch zu solchen, die nicht oder selten zum Arzt gehen.

Arbeitgeber für über 20 000 Personen
Die Apotheken sind mit ihrem hochqualifizierten Gesundheitspersonal nicht nur eine wichtige Säule der medizinischen Grundversorgung, sondern auch Unternehmen und damit ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Wirtschaft. Sie beschäftigen insgesamt 20092 Personen und ermöglichen als Ausbildungsstätten jedes Jahr etwa 1000 Lernenden den Start ins Berufsleben.

Strenge Kontrollen
Qualität und Patientensicherheit haben in der Apotheke höchste Priorität. Deshalb wird die Beratungsqualität regelmässig mittels Testkäufen überprüft. Bisher fanden die Testkäufe jedes Jahr bei einem Drittel jener Apotheken statt, die den Tarifvertrag LOA unterzeichnet haben. Ab 2016 werden sie in allen Schweizer Apotheken durchgeführt.

Versorgung rund um die Uhr
Pro Jahr werden in Schweizer Apotheken über 25 Millionen Rezepte eingelöst und durch die Apotheker überprüft. Egal, ob man am Wochenende von einer Wespe gestochen wird, nach einem nächtlichen Besuch der Notaufnahme ein Rezept einlösen muss oder nach Feierabend noch schnell ein gesundheitliches Problem abklären will – die Apotheken stellen die Medikamentenversorgung rund um die Uhr sicher, entweder mit Pikettdiensten oder speziellen Notfallapotheken. Zudem werden in Schweizer Apotheken sämtliche Abgaben auf Rezept elektronisch erfasst und dokumentiert – ein markanter Beitrag zum künftigen elektronischen Patientendossier, das für die Patientensicherheit unabdingbar ist.

Quelle: astreaApotheke, Ausgabe Januar/Februar 2016



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