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Basellandschaftlicher Apotheker-Verband

Frau Nadine Minder, lic.iur.
Elisabethenstrasse 23
4051 Basel

Fon 061 273 86 71
Fax 061 273 86 73

14.03.2017
Erste Anlaufstelle für alle gesundheitlichen Fragen

Über 20'000 Mitarbeitende in knapp 1800 Apotheken sind täglich für ihre  Kunden da. Im Beratungsgespräch finden sie Lösungen für fast alle gesundheitlichen Probleme. Und entlasten mit fairen Preisen die Kosten im Gesundheitswesen.
Rahel Rohrer, pharmaSuisse

Kunden schätzen in der Apotheke, dass ihr Gegenüber eine Erstabklärung zu ihrem Gesundheitszustand vornimmt: Das Apothekenteam analysiert, ob es selbst eine Lösung anbieten kann oder ob die Überweisung an einen Arzt oder ins Spital notwendig ist. Dieser kundenfreundliche Ansatz spart Kosten, denn Hausärzte und Notfalleinrichtungen sollen nicht mit leichten Erkrankungen oder Verletzungen wie beispielsweise einer Erkältung, einem Ekzem, einer Schnittwunde oder einer Blasenentzündung belastet werden. Erstens, weil die höheren Kosten die Krankenkassenprämien weiter steigen lassen würden. Und zweitens, weil es nicht genügend Hausärzte gibt und die Notfalleinrichtungen für schwerwiegende Notfälle zur Verfügung stehen sollen.

Beratung senkt Kosten
In der Schweiz leben immer mehr Menschen und sie werden immer älter. Diese erfreuliche Entwicklung bringt wie alle Sonnenstrahlen auch Schatten mit sich: Dadurch nimmt die Anzahl Menschen zu, die länger mit einer chronischen Krankheit leben. Bei chronisch kranken Menschen ist die sogenannte Therapietreue umso wichtiger.
80 Prozent der Kosten der obligatorischen Kranken- und Pflegeversicherung (Grundversicherung) fallen auf die 2,2 Millionen chronisch kranken Menschen in der Schweiz.
Die medizinischen Kosten bei einem nicht therapietreuen chronisch kranken Menschen sind viermal höher als bei einem therapietreuen. Therapietreu heisst, die Medikamente werden korrekt eingenommen, weil der Grund für die Einnahme verstanden wird und allfällige Bedenken gegenüber dem Medikament ausgeräumt werden konnten. Die Erhöhung der Therapietreue weist daher ein sehr grosses Potenzial auf, um sowohl bei der Gesundheit als auch bei den Kosten optimale Lösungen zu erzielen. Umso zentraler ist die Rolle der Apotheker: Bereits heute helfen sie den Patienten, ihre Therapietreue zu erhöhen und zu halten.
Wenn Medikamente richtig eingenommen werden, bringen sie die gewünschte Wirkung und helfen dem Patienten, mit der Krankheit zu leben. Werden sie in einer falschen Kombination, in einer falschen Dosierung oder zum falschen Zeitpunkt – also nicht therapietreu – eingenommen, wirken sie häufig nicht oder sogar kontraproduktiv und bringen statt Linderung möglicherweise unerwünschte Nebenwirkungen. Hier unterstützt die Apotheke, etwa mit der Beratung namens Polymedikations-Check, die viele Erklärungen und Tipps beinhaltet. Bei dieser Gelegenheit bietet es sich auch an, zusammen mit dem Apotheker die Vorteile eines praktischen Wochendosiersystems anzuschauen.

Und wer zahlt den Preis?
Alles schön und gut, mögen Sie jetzt denken. Doch wer soll das bezahlen? Können wir uns diesen erstklassigen Service in den Apotheken überhaupt leisten? Die Antwort darauf lautet klar: Ja! Denn die grossen Kostenverursacher im Schweizer Gesundheitswesen sind die Spitäler und die Ärzte, wie die Grafik zeigt. Nur 5,7 Prozent der Gesundheitskosten in der Schweiz fallen auf die Apotheken.  
Das Schweizer Gesundheitswesen gehört zu den besten der Welt. Jedoch klettern die Kosten stramm nach oben: Bereits sind wir bei jährlich 71 Milliarden Franken angelangt. Die Apotheken helfen mit ihrer fachkundigen und effizienten Beratung, dass Kunden und Patienten rasch und unkompliziert eine Lösung für ihre gesundheitlichen Probleme erhalten. Und zwar zu einem fairen und im Vergleich mit anderen Leistungserbringern wie Ambulatorien und Spitäler tieferen Preis.

In der Broschüre «Fakten und Zahlen, Schweizer Apotheken 2016» finden Sie online noch mehr Anschauungsmaterial: www.pharmaSuisse.org  Dienstleistungen> Fakten und Zahlen.

Lesen Sie den ganzen Artikel unter www.astrea-apotheke.ch

Quelle: astreaApotheke, Ausgabe März 2017



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