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Glaukom

Der Augapfel ist grob gesehen vergleichbar mit einem Lederball, der nicht mit Luft sondern mit Wasser, dem so genannten Kammerwasser, aufgeblasen ist. Je stärker er aufgeblasen ist, desto härter ist er. In den Augapfel münden Blutgefässe zur Versorgung mit Nährstoffen und Nervenfasern, die via Sehnerven mit dem Hirn verbunden sind. Ein Merkmal des Glaukoms oder "grünen Stars" ist eine für das betreffende Auge schädliche Steigerung des Augeninnendruckes.

Die Ursache dieser Drucksteigerung ist entweder eine vermehrte Produktion des Kammerwassers (zu starkes Aufpumpen) oder eine Behinderung des Kammerwasserabflusses (Überdruckventil zu hoch eingestellt oder klemmt). Wenn nun der Druck die Nervenfasern oder die feinen Blutgefässe abklemmt, gehen sie langsam zugrunde. Faser um Faser, Gefäss um Gefäss. Bei anfangs 1,25 Millionen Fasern, die einen gesunden Sehnerv ausmachen, geht das Absterben langsam. Über Monate oder sogar Jahre. Und das bei völliger Schmerzfreiheit.

Wenn man bedenkt, dass ca. 2% der Bevölkerung nach dem 40. Lebensjahr am Glaukom erkrankt, ist die folgende Empfehlung angezeigt: Auch ohne Beschwerden sollten alle über 40-Jährigen regelmässig eine Untersuchung des Augendruckes beim Augenarzt durchführen lassen.

Wird das Glaukom frühzeitig diagnostiziert, kann der Augeninnendruck medikamentös mit Augentropfen wieder auf einen Normalwert gesenkt und somit die Gefahr einer Sehnerv-Schädigung reduziert oder sogar eliminiert werden.