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Erektionsstörungen

Trotzdem eine Krankheit wie Erektionsstörung noch heute als Tabu behandelt wird, weil es die eigene Sexualität und somit das eigene Intimleben berührt, sollte der Betroffene sich einem Menschen anvertrauen und sich in einem ersten Schritt verbal auseinandersetzen. Die seelischen Belastungen sind zu gross und arten nicht selten in Angst, Unvermögen, Beklemmung und Aggression aus, was das Umfeld spürt.

Mögliche Ursachen für eine organisch manifestierte Erektionsstörung können alle chronischen Erkrankungen mit Verschlechterung der Blutzirkulation bedingen wie Arteriosklerose, Zuckererkrankung, Gefässerkrankungen oder Bluthochdruck, sowie die Einnahme gewisser Medikamente selber. Der Fragebogen IIEF-5, gratis erhältlich in jeder Apotheke, soll dem Patienten und dem Arzt helfen, eine mögliche Erektionsstörung zu erkennen und weitere Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen, damit das gesamte körperliche und gefühlsbezogene Wohlbefinden eines Menschen wieder hergestellt werden kann. Ein Gespräch mit dem Arzt ist unerlässlich und etwas selber ausprobieren wäre der falsche Weg.

Weltweit sind 152 Millionen Männer von einer erektilen Dysfunktion oder Impotenz betroffen, schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Umgangssprachlich sind damit meist Erektionsstörungen gemeint, d.h. der Penis versteift sich nicht ausreichend oder die Erektion kann nicht lange genug gehalten werden, um einen befriedigenden sexuellen Akt zu erleben.

Die Schwere der Potenzstörung kann sehr unterschiedlich sein. Sie reicht von gelegentlichen Problemen bis zum totalen Verlust der Erektionsfähigkeit. Bei Potenzstörungen psychischer Ursache kann eine erstmalige Erektionsstörung dazu führen, dass der Mann beim nächsten Mal unter einem starken Leistungsdruck steht, was wiederum zu erneuten Erektionsstörungen führen kann. Verschiedene Grunderkrankungen wie Durchblutungsstörungen, Arterienverkalkung, neurologische Erkrankungen und Hormonstörungen können ein Grund der Probleme sein. Ein Arzt muss dies zwingend abklären. Auch gewisse Medikamente können sich negativ auf die Manneskraft auswirken.

Der erste Weg zur Genesung ist sicher ein Gespräch mit einer Fachperson ( Arzt/ Apotheker ) und mit dem Partner. Die Fachpersonen unterliegen der Schweigepflicht. Tabletten gegen Erektionsstörungen können dem Patienten helfen, was er jedoch wissen muss, dass diese nicht nützen, wenn nicht auch der Reiz zum Akt da ist.

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