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Anwendung von Arzneimitteln

Laut Untersuchungen nehmen ca. 50% aller Patienten die verschriebenen Medikamente überhaupt nicht oder nicht vorschriftsgemäss ein. Als Beispiel können die Hälfte aller Asthmatiker das Auslösen des Ventils nicht gleichzeitig mit dem Einatmen koordinieren. Der Wirkstoff gelangt somit nicht in die Lungen und die Therapie führt nicht zum gewünschten Erfolg. Bei Problemen empfiehlt sich eine sogenannte Vorschaltkammer anzuwenden. Hier wird der Hub in ein Gefäss gesprüht und anschliessend daraus eingeatmet.

Zwei Anwendungsbeispiele:

Insulin: Insulin muss vor der Injektion immer gemischt werden, z.B. 10-maliges Kippen der Ampulle durch 10-maliges, langsames Rollen zwischen den Händen. Eine angebrochene Ampulle ist bei Raumtemperatur (bis 25° Celsius) maximal 8 Wochen haltbar. Ungeöffnete Ampullen sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Antibiotika: Es ist wichtig, ein Antibiotikum bis zum Schluss der verordneten Zeit einzunehmen und nicht vorher abzusetzen, da beim Unterschreiten der minimalen Hemmkonzentration Bakterien überleben und eine Resistenz gegen dieses Antibiotikum entwickeln können. Dies würde bewirken, dass das Medikament beim Anwender in Zukunft unwirksam wäre.

Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach der Dosierung und wie lange Sie ein Medikament einnehmen sollen; je nachdem kann man Ihnen die Dosierung auch in einer Fremdsprache anschreiben. Fragen Sie nach der Einnahmedauer, wie lange Sie ein Medikament einnehmen sollen und nach der Anwendungsart. Ihre Apothekerin oder Ihr Apotheker kann Ihnen gerne anhand von Demonstrationsmaterial diverse Anwendungen zeigen.

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