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Narbenbehandlung

Eine Narbe ist eine Reaktion des Körpers auf eine Wunde oder Hautschädigung. Im Wundheilungsprozess kommt es zum Wiederaufbau von Gewebe. Häufig gibt es dann im Narbenbereich Verwachsungen und Verklebungen durch überschiessendes Wachstum des Narbengewebes. Folgen sind Bewegungseinschränkungen und Schmerzen in der Gewebeschicht. Deshalb ist es wichtig, die Verhärtungen, Verklebungen und Verwachsungen des Bindegewebes zu lösen, zum Beispiel mit einer Narbencreme. Wichtig ist der Massageeffekt, das sanfte Kneten, Ausstreichen und Dehnen in Richtung einer 8er-Bewegung.

Frische und weiche Narben sollten sanft, ältere, harte Narben mit mehr Druck massiert werden. Eine Narbenbehandlung dauert in der Regel 6-12 Monate. Aber diese Geduld lohnt sich für einen ersichtlichen Erfolg.

Normalerweise wachsen frische Narben schnell zusammen. Für unseren Körper ist das lebensnotwendig, da durch ein schnelles Schliessen ein Blutverlust verhindert wird. Zudem wird so auch das Eindringen von Bakterien verhindert. Unschöne Narben entstehen durch unkoordiniertes Kollagenwachstum, das zum Kolloid bzw. zu einer Geschwulst wird.

Wenn die Narbe einmal da ist, wird sie durch ein Enzym (Kollagenase) langsam wieder aufgelöst und neues strukturiertes Gewebe entsteht. Dieser Prozess ist sehr langsam und kann mit Druck und Wärme beschleunigt werden. Bei sehr grossen Narben, zum Beispiel nach Verbrennungen, werden Druckverbände angewendet. Für kleinere Narben gibt es Pflaster, die Druck und Wärme erzeugen. Diese Pflaster eignen sich jedoch nicht für alle Narben.

Narben mit Furchen und Tälern können so nicht behandelt werden. Bei diesen ist es wichtig, sie zu massieren und so die Durchblutung zu fördern, oder operativ zu behandeln. Die Pflaster wirken auf neue wie auch auf alte Narben. Verboten ist die Anwendung an offenen Wunden.

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