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Bettnässen

Über das Bettnässen spricht man ungern. Es ist allen Betroffenen peinlich, den Bettnässern selber, den Eltern, den Geschwistern. Dabei sind viel mehr Kinder ab 5 Jahren davon betroffen als man meint. In einer Kindergartenklasse gibt es ungefähr 3 Kinder, in der 3. Primarschule noch 2 Kinder, welche nachts das Bett nässen. Und rund 1-2 Prozent der Erwachsenen haben am Morgen noch kein trockenes Bett.

Es gibt viele Meinungen √ľber die m√∂glichen Ursachen, fest steht, dass Bettn√§ssen prim√§r kein psychisches Problem ist. Und die Veranlagung dazu wird vererbt. Einige Kinder sind schneller trocken als andere, und das h√§ngt im Wesentlichen mit der individuellen k√∂rperlichen Entwicklung zusammen. Relativ neu ist die Erkl√§rung, dass einige Bettn√§sser in der Nacht ein bestimmtes Hormon, das Vasopressin heisst, in ihrem K√∂rper noch nicht in gen√ľgender Menge produzieren. Dieses Hormon vermindert die Urinproduktion in der Niere. Nachts soll der K√∂rper viel Vasopressin produzieren, damit man nicht gleich oft auf die Toilette muss wie tags√ľber.

Wenn eine Familie von diesem Problem betroffen ist, ist es ratsam, mit dem Arzt oder der √Ąrztin √ľber das Thema Bettn√§ssen zu sprechen. In der Regel werden dann Abkl√§rungen gemacht, ob die Niere und die Blase normal aussehen und funktionieren. Vielleicht wird dann eine zeitlich begrenzte medikament√∂se Therapie oder eine andere Behandlung begonnen. Und m√∂glicherweise bleibt das Bett nach ein paar N√§chten von alleine trocken.

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