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Rezeptpflicht – Krankenkassenpflicht

Warum gibt es rezeptpflichtige Medikamente? Warum werden nicht alle Medikamente bezahlt? Warum werden gewisse Medikamente auch dann nicht bezahlt, wenn sie der Arzt verschreibt?

Rezeptpflicht und Krankenkassenpflicht sind zwei verschiedene Dinge, die nichts miteinander zu tun haben. Gründe für die Rezeptpflicht von Medikamenten sind z.B.,

  • wenn sie nur nach vorhergehenden Untersuchungen eingenommen werden sollen,
  • wenn sie wegen möglicher Nebenwirkungen nur unter begleitender medizinischer Aufsicht eingenommen werden sollen,
  • wenn ihre Anwendung eine andere Krankheit verdecken und diese so möglicherweise verstärken kann,
  • wenn eine falsche Dosierung gravierende Auswirkungen haben könnte.

Ob ein Medikament bezahlt wird, entscheiden andere Faktoren. So werden die Medikamente hier in verschiedene Klassen eingeteilt.

Die obligatorischen Medikamente werden aus der Grundversicherung bezahlt und müssen von den Krankenkassen übernommen werden. Diese Gruppe wird vom Bundesamt für Sozialversicherung (Eidg. Departement des Innern) festgelegt.

Alle anderen Klassen können von den Krankenkassen übernommen werden, wenn der Patient eine entsprechende Zusatzversicherung abgeschlossen hat (Nichtpflichtmedikamente, Homöopathie, pflanzliche Heilmittel, u.a.).

Zuletzt gibt es Medikamente, die in keinem Fall von den Krankenkassen übernommen werden. Dazu gehören z.B. Vitaminpräparate, Badezusätze, Appetitzügler, die ”Pille“, u.a.).

So gibt es also rezeptpflichtige Medikamente, die nicht von der Krankenkasse bezahlt werden, aber auch rezeptfreie Medikamente, welche aus der obligatorischen Grundversicherung bezahlt werden. Wenn ein Medikament auf einem Rezept aufgeführt ist, muss das nicht unbedingt heissen, dass es auch von der Kasse übernommen wird.

Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach, falls Sie zu diesem Thema weitere Fragen haben.

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