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Zahnhygiene

Schon in der Schwangerschaft, beim Säugling und beim Kleinkind ist die richtige Menge an Fluorid sehr wichtig. Bekommt man in diesem Lebensabschnitt chronisch zuviel Fluorid, kommt es zur Verfärbung des Zahnschmelzes, der sogenannten Dentalfluorose. Gleichzeitig ist aber erwiesen, dass Fluorid zur Vorbeugung von Karies sehr wichtig ist. Die Tagesdosierung beträgt 0.05 mg Fluorid pro Kilo Körpergewicht, welches wir in der Nahrung, im Trinkwasser, im Speisesalz oder in der Zahnpasta aufnehmen.

Bei Kindern ist es wichtig zu wissen, dass zuckerhaltige Speisen und Getr√§nke kariesf√∂rdernd sind. Ab dem ersten Zahn sollten die Eltern ihrem Kind t√§glich 2 mal mit einer Kinderzahnpasta und Kinderzahnb√ľrste die Z√§hne putzen. Erst im Schulalter sollte auf eine Erwachsenenzahnb√ľrste umgestellt werden, da dann die Z√§hne mehr Fluorid ben√∂tigen.

F√ľr die Erwachsenen gilt dasselbe; die Z√§hne sollten 2 mal t√§glich geputzt werden. Dazu wird empfohlen, 1 mal t√§glich die Zahnzwischenr√§ume mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumb√ľrsten zu reinigen, denn in den Zahnzwischenr√§umen kommt es durch Essensreste gerne zu Kariesbildung. Zus√§tzlich sollte man einmal pro Woche einen Fluorid Gelee verwenden, der 10 mal mehr Fluorid enth√§lt wie die normale Zahnpasta. Das Fluorid mineralisiert und h√§rtet den Zahnschmelz. Die Z√§hne sind so vor S√§ureangriff gesch√ľtzt und die Kariesbildung ist vermindert.

Zu den h√§ufigsten Zahnproblemen geh√∂ren der empfindliche Zahnhals, die Zahnfleischentz√ľndung (Gingivitis) und die Erkrankung des Zahnhalteapparates (Parodontitis).

Empfindlicher Zahnhals: Der Zahnhals ist, verursacht durch falsche Putztechnik, nicht mehr vom Zahnfleisch bedeckt. Der freie Zahnhals ist viel empfindlicher auf Reize und anfälliger auf Karies. Es empfiehlt sich die Zähne viel sorgfältiger zu reinigen und eine Zahnpasta mit schonenden Putzkörper und viel Fluorid zu verwenden ( z.B. Elmex sensitiv)

Gingivitis: Durch die Bakterien in unserer Mundh√∂hle und Nahrungsbestandteile wie z.B. Zucker bilden sich bakterielle Zahnbel√§ge. Diese Bel√§ge bilden aggressive Stoffe, welche am Zahnfleischrand Reizungen und Entz√ľndungen ausl√∂sen. Das Zahnfleisch schwillt an, blutet und ist sehr empfindlich. Damit die Entz√ľndung zur√ľckgeht, muss man mit h√§ufigem Z√§hneputzen diese Bel√§ge entfernen. Es empfiehlt sich, eine zahnfleischregenerierende und belegshemmende Zahnpasta zu verwenden (z. B. Meridol).

Parodontitis: Gelangt die unbehandelte Entz√ľndung in die Tiefe, verlieren die Z√§hne ihren Halt und k√∂nnen ausfallen.

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